Widerstand als Geschenk

Sich zu öffnen und zu verbinden und sich zu verschließen und abzugrenzen, sind Kompetenzen, die die Ganzheitlichkeit der Persönlichkeit ausmachen. In ihrem Zusammenspiel halten sie die Bedürfnisse nach Symbiose und Autonomie im Gleichgewicht.

Angesichts einer als vernichtend erlebten Bedrohung entwickelt das „Nein“ des Widerstandes eine besondere Kraft, um das Überleben zu sichern und den Kern unseres Seins zu schützen.

Werden die mit dem Erlebten verbundenen Gefühle und Erinnerungen bewältigt und integriert, kann sich auch die Kraft des Widerstandes konstruktiv entfalten.

Gelingt dies nicht, können sich die eigentlich positiven Überlebensmuster als chronische Abwehrhaltung manifestieren und eine destruktive Wirkung entwickeln.

So kann er auch zur Blockade der spirituellen Entwicklung werden.

Personzentrierte Trauma-Aufstellungen ermöglichen es, den Widerstand in seinen konstruktiven und destruktiven Anteilen zu erkennen und seine positive Kraft zu entfalten.

Im Zentrum des Widerstandes kann sich auch der schützenswerte Kern der Person wieder zeigen.
 

Termin: 05.05.2018 10.00 – 18.00 Uhr

Kosten:

für alle Teilnehmenden 50 €

für Aufstellende 100 €

Leitung: Petra Städtler

Sie können auch Einzeltermine für personzentrierte Aufstellungsarbeit vereinbaren.