Die bejahende Arbeit mit dem inneren Kind

30.11. – 02.12.2018

Die Säulen der Personzentrierten Traumatherapie sind

  • das vollständige Bejahen der Gefühle
  • das Bejahen der Widerstände, die sich auf dem Weg der Heilung zeigen und, allem voraus,
  • das Entwickeln einer tragfähigen, tiefen, wertschätzenden, einfühlsam verstehenden und kongruenten Haltung uns selbst gegenüber.

Die bejahende Arbeit mit dem Inneren Kind ist, vor allem für diese zuletzt genannte Entwicklungsaufgabe, eine wichtige Hilfe. Sie zeigt einen Weg, wie wir auch bei leidvollen Gefühlen oder Widerständen liebevoll mit uns sein können.

Es geht um das  Beachten und Bejahen der verletzten und bedürftigen kindlichen Anteile in uns.  Sie können heilen, indem wir unsere Fähigkeit zur Selbstliebe immer weiter vertiefen.

Jede Erfahrung von Lieblosigkeit hinterlässt im Kind eine Verunsicherung. Unfassbare, nicht mehr kompensierbare Lieblosigkeit jedoch, wie sie im Trauma geschieht, führt zu der tief verankerten Überzeugung ungeliebt, wertlos, falsch oder schlecht zu sein.

In der Personzentrierten Traumatherapie, und darin in der  bejahenden Arbeit mit dem Inneren Kind erfahren wir, dass der Schmerz über den Mangel an Liebe und Geliebtsein, den wir erfahren haben, zur Ruhe kommen kann.

Indem es uns gelingt, uns selbst die Liebe entgegenzubringen, die wir durch frühere lieblose oder traumatische Erfahrungen, bis heute schmerzlich vermissen, finden wir zurück zu der Sicherheit, Kraft und Lebensfreude, die uns in unserem natürlichen, ungetrübten kindlich-Sein zu eigen ist.

Die Verstrickungen in negative Muster kann sich auflösen und wir können zu dem zurückfinden, wer wir von unserer Natur her sind.

 

(Empfohlene Literatur: Chopich Erika, Margaret Paul, Aussöhnung mit dem inneren Kind, Verlag Hermann Bauer, Freiburg im Breisgau,20.Auflage 1997)

 

Leitung      Brigitte Koch-Kersten

Diplom-Sozialarbeiterin, Ausbilderin (GfKT), Heilpraktikerin Psychotherapie, Leitung GAP Institut Kassel

 

Termin       Freitag, 30.11.18,     16.00 h 19.00 h

Samstag 01.12.18,   9.30 h – 18.00 h

Sonntag 02.12.18,    9.30 h – 13.00 h

 

Kosten                   235,00 €

 

Ort                           GAP Institut Kassel, Herkulesstr. 63, 34119 Kassel

 

Zugangsvoraussetzung 

Interessierte Personen mit Erfahrung in therapeutischer,  traumatherapeutischer Arbeit und/ oder Selbsterfahrung.

Dieses Seminar ersetzt keine Psychotherapie und richtet sich an Personen, die  bereit und stabil genug für Selbstentwicklungsprozesse in der Gruppe sind.

 

Anmeldung          institut@gap-gruppe.net oder Tel. 0561 / 77 37 02


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